So sieht das neue Dreamteam der Eurozone aus, leider ist es gerade abgetaucht
Die Europäische Zentralbank bereitet sich offenbar auf weit reichende Entscheidungen in der Griechenland-Krise vor. Nach einem Bericht der „Süddeutschen Zeitung“ bringt sie ihre griechischen Staatsanleihen in Sicherheit. Das kann ein Zeichen für einen bevorstehenden Schuldenschnitt sein, an dem sich die EZB nicht beteiligen will, aber auch für eine nahende Pleite.
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Die griechische Sau hat Junge bekommen - jedenfalls nach der abstrusen Logik der Märkte
Nach Griechenland, Irland und Portugal geraten nun auch Italien und Spanien in den Sog der Schuldenkrise. Obwohl sich wirtschafts- und fiskalpolitisch in Madrid und Rom nichts, aber auch gar nichts verändert hat, fordern die Finanzmärkte plötzlich höhere Risikoaufschläge für den Kauf von Anleihen. Zur Begründung wird der negative Ausblick einer Ratingagentur für Italien und die Protestwelle in Spanien angeführt - doch beides ist an den Haaren herbeigezogen.
Die US-Agentur Standard & Poor‘s hatte Italien am Wochenende überraschend unter Beobachtung gesetzt - wegen des schwachen Wachstums und angeblich fehlender Reformperspektiven. Doch die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone hat weder Liquiditäts- noch Solvenzprobleme. Das schwache Wachstum ist nicht neu, und die Regierung Berlusconi bereitet längst ein Sparpaket vor. Objektiv gibt es also keinen Grund für die Nervosität, wie Insider bestätigen.
Noch abstruser ist die Marktreaktion bei Spanien.
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